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| 29.12.2001 Koblenz/Suppkultur
Und wieder mal war es so weit, zum letzten Mal im Jahr 2001 wollten die Stomper zusammen mit den Halunken und Verlorene Jungs in Koblenz auftreten. Schon gegen Mittag schwang man sich in Delmen-horst ins Auto, um die vier Stunden Fahrt auf sich zu nehmen und dann vor Koblenz in die heftigsten Schneeverwehungen zu kommen. Nachdem es etwa eine Stunde lang nicht möglich war viel schneller als 40km/h zu fahren, ereichten wir gegen 17h das später noch erwähnenswerte Hotel. Kurz darauf trafen weitere Stomper schon feucht-fröhlich angeheitert ein und man machte sich zusammen auf den Weg zum Ort des Geschehens, der Suppkultur. Nach dem üblichen Aufbau des Merchandisingstandes wurde erstmal die Lage gepeilt und festgestellt, dass es bei dem Wetter wohl keine Sau zum Konzert ziehen würde (damit lag man aber wie später festgestellt bei knapp 250 Besuchern wohl falsch). Gegen 20h trudelten dann auch die letzten Bandmitglieder, ebenfalls schon gut gelaunt, ein. Um halb zehn betraten die Halunken die Bühne, von deren Auftritt ich bis auf die ungewöhnlich gute Qualität des Tones- leider nicht viel mitbekommen habe.
Danach waren dann Stomper 98 dran und versuchten das Publikum zum Tanzen zu kriegen. Dies war jedoch schwerer als erwartet, da trotz guter Stimmung fast niemand dazu bereit war das Tanzbein zu schwingen. Lediglich Lieder wie „Alle haben Bier gern“ und „Pickel auf der Flöte“ rissen die Leute mit. Bei „Göttingen“ war ebenfalls richtig was los, allerdings lag es wohl daran, dass die mitgereisten Göttinger es sich nicht nehmen ließ, ihre Verbundenheit mit dieser Stadt heraus zu schreien. Ansonsten blieb die Stimmung eher "gedämpft". Das hat sich dann wohl auch auf Stomper 98 abgefärbt, diese wurden nämlich mit zunehmender Länge ihres Auftrittes immer unkoordinierter. Einerseits ist dies wohl auf den gesteigerten Alkoholkonsum, andererseits wohl aber auch auf die Unmotivation vor einem „stillen“ Publikum zu spielen zurück zu führen. Man muss allerdings dazu sagen, dass „Fehltritte“ der Band wahr-scheinlich nur demjenigen aufgefallen sind, der Stomper 98 schon des öfteren live und besser gehört hat. Denn nach dem Konzert gab es viele positive Stimmen, was den Auftritt der Jungs anging. Ein Punkt, der wohl dazu beigetragen hat, eine doch sehr gute Stimmung auf der Bühne zu verbreiten, war die ungewöhnliche Größe eben jener. Es war die Möglichkeit gegeben sich wirklich frei zu bewegen und nicht wie meist mehr oder weniger starr auf einem Punkt zu verharren. So verbreiteten Stomper 98 ihre mehr oder weniger- gute Laune durch „Showeinlagen“ (ja ja, der arme Mikrophonständer!) und „Männlein-wechsel-Dich“ Spiele! Abschließend kann man wohl sagen, dass bei diesem Auftritt weniger vielleicht mehr gewesen wäre, obwohl im Nachhinein sogar begeisterte Stimmen von einem „zu kurzen Auftritt“ sprachen. Es muss übrigens auch hier wie schon in den vorangegangenen Berichten- erwähnt werden, dass die Band durch ihre neuen Mitglieder einige Pluspunkte erlangt hat. Ich kann nur sagen, dass Stomper 98 an diesem Abend zwar gut waren, aber dass sie wesentlich besser sein können.
Den danach folgenden (über zwei Stunden) dauernden Auftritt der „Verlorenen Jungs“ habe ich dann leider aufgrund des Merchandising wieder nicht wirklich mitbekommen. Ich kann nur sagen, dass die Stimmung während ihres Auftrittes genial war und der Saal gekocht hat.
Alles in allem also ein gelungener Abend in der Suppkultur Koblenz!
Des nächtens ging es dann zurück ins Hotel, in dem man dann aber morgens um halb acht unsanft von der Polizei (dein Freund und Helfer) geweckt wurde, mit der Bitte das Hotel umgehend zu verlassen, da angeblich eine Horde angetrunkener Männer stundenlang lautstark „randaliert“ hätte. Glücklicherweise durften wir (und noch ein paar mehr) dann doch bleiben, während die anderen versuchten sich bei McD auszunüchtern und da noch ein „lustiges Beisammensein“ hatten. An dieser Stelle übrigens einen ganz lieben Gruß an den Hotelbesitzer und an die Polizei, die es offensichtlich für nötig hielt, ein Sondereinsatz-kommando (ca. 40 Bullen) zur Bändigung der „pöbelnden Horde“ (haha) einzuberufen.
In diesem Sinne...ich freu mich aufs nächste Konzert...
bine
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| 30.11.2001 Münster/Triptychon
Potsdam- Münster eine Reise wert
Nach reichlich Überstunden unter der Woche konnte man sich am Freitag Mittag endlich von seinem Arbeitgeber lösen und sich nach Münster aufmachen. Ohne Probleme kam man in Unna an. Nach reichlicher Bewirtung wurde dort der Peter eingeladen und ab gings ins Partyland Münster. Meiner Wenigkeit ist die Lokalität noch nicht persönlich bekannt gewesen. Im nachhinein muss man sagen, dass es schon ganz cool war, wobei Bierpreise von 3,50 DM bei kleinen Flaschen doch immer wieder Schmerzen in der Brieftasche verursachen. Das drumherum, habe den getroffen und mit dem geredet, spar ich mir. Als erstes spielten die Jungs von Stomper 98 auf. Dort hat sich in letzter Zeit ja auch einiges getan. Mit neuem Sänger, neuem Gitarristen und alle mal unverletzt, ging es gleich gut zur Sache. Alte Songs und neues Material wurden richtig gut rübergebracht, wobei sich die Qualität der Band entscheidend durch ihre neuen Bandmitglieder verbessert hat. Vor allem der Gesang bringt der Band viele Pluspunkte. Der Saal war gut gefüllt und die Leute ließen sich ziemlich anstecken und bald waren auch die ersten Tanzwütigen zugange. Dies steigerte sich doch stetig, so das im Laufe des Gigs richtig gut was abging. Bei den neuen Songs hatte ich den Eindruck, das sie bei den Leuten sehr gut ankamen, wobei im allgemeinen schon bekannt sein dürfte, dass die Jungs ziemlich gute Partymucke machen. Auf jeden Fall hat es viel Spass gemacht und man darf auf die neuen Sachen gespannt sein.
Nach kurzer Entspannung spielten dann Springtoifel auf. Nach vielen besuchten Konzerten über die Jahre war man doch vor allem auf die neuen Sachen gespannt. Auf jeden Fall bringen sie jeden Saal, jeder Zeit immer wieder zum Kochen. Sofort war vor der Bühne viel Spass angesagt und es wurde kräftig das Tanzbein geschwungen. Das neue Material hört sich gut an und läßt auf seine Veröffentlichung gespannt sein. Nach altbekannten, neuen Songs und einigen Zugaben ging auch dieser Abend mal zu Ende.
Irgendwann zog man sich ins Auto zurück und schlief eine Mütze voll, um später mit schmerzverzerrtem Gehirn die Heimreise anzutreten.
Sascha
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| 20.10.01 Erlenbach/Main, Jugendhaus
Am 20.10. sollte das zweite Konzert in Erlenbach / Jugendhaus stattfinden, dass von der G.V.O.S. (http://www.gvos.de) organisiert war. Nachdem wir mit dem Broilers Konzert einen extrem guten Einstand feierten sollten nun Stomper 98, Device, C.I.G., Amüsierpöbel spielen.
Das Konzert war mit 220 Leuten gut besucht, und als erste Band spielte Amüsierpöbel auf. Die kamen nicht ganz so gut beim Publikum an, was aber wohl dran lag, dass es erst 20.15 Uhr war. Um ca. 21.00 Uhr betraten Device die Bühne, und die noch relativ unbekannte Band konnte das Publikum sehr von ihrem können überzeugen. Die Vorfreude auf Stomper 98 begann zu steigen.
Die betraten dann um ca. 22.30 Uhr die Bühne, und legten los. Beim ersten Lied war die Stimmung gleich null (war ja auch nur der Sound-check), aber als der neue Sänger (der seinen Job gut gemacht hat), "Real Enemy" von "The Business" ankünigte fing die ganze Halle an zu toben. Bei "Göttingen" gabs ´nen Hammerpogo der auch das ganze Konzert über vorhanden war. Stomper 98 spielten ca. 1 1/2 Stunden, und gaben wirklich ihr Bestes. Nach den Zugaben "Stolz" von den Onkelz und nochmals "The Real Enemy" betraten C.I.G. um ca. 12.00 Uhr die Bühne und spielten ihr komplettes Set bis 1.30 Uhr durch. Diese Band kam auch sehr gut bei dem Publikum an.
Um 2.00 Uhr hat dann das Jugendhaus zugemacht, es wurde viel gefeiert, viel gelacht, und eine Menge Bier vernichtet! Wir sehn uns das nächste mal hoffentlich wieder!
der Veranstalter,
Fischer
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| 18.08.01 Hameln, Open Air
Es war also wieder mal so weit, ein Konzert mit den Stompers war angesagt. Nachdem wir ohne Zwischenfälle die Rattenfängerstadt erreicht hatten, was mich bei Sebi's Fahrstil (durchgehend 80, egal ob Autobahn oder Dorfstraße - trotz, oder gerade wegen neuer Fahrbrille Marke Bauklotz!) doch etwas überraschte, besuchten wir erstmal Hamelns Kebabmeile, um uns ne Currywurst mit Fritten einzuverleiben. Prombt durften wir auch einer Hochzeit unserer ausländischen MitbürgerInnen im Auto-Konvoi mit Flaggenmeer beiwohnen. Da war ich doch erleichtert, dass man am Konzertort einen Grill aufgebaut hatte und wir so die nächtliche Futtersuche in Hameln mit üblichen Annehmlichkeiten umgehen konnten.
Die ersten Konzertbesucher liessen auch nichts gutes erahnen; Berber-"Punks" mit Rauschebart, wie ich sie das letzte Mal am Kotti in Kreuzberg gesehen habe, Kiddies mit Eisenherzfrisur und selbst designten T-Shirt ("Ich bin das Letzte!") und der typische Trinkhallenbesucher um die 40 trudelten ein. Das gemischte Publikum ging aber eher auf die lokalen Langhaarbands zurück, auf die ich hier lieber nicht näher eingehen möchte. So war die Erleichterung groß, als dann im Laufe des Abends doch noch etliche bekannte Gesichter mit Kurzhaarschnitten eintrafen und so gegen 22h beim Auftritt unserer Göttinger Recken für ausgelassene feucht-fröhliche Stimmung sorgten.
Gespielt wurde fast das ganze Programm, sowohl die alten Kultstücke, als auch die neuen Reisser, nach deren Vinylpressung ich schon lechze. Wie schon bei der Hamburg Premiere, wusste die neue Formation (mit Guido und dem Steinmetz) voll zu überzeugen und ich konnte sogar mehrere Platten und CDs unters Publikum bringen. Eine Besucherin mittleren Alters (Marke Trinkhalle) bestand sogar auf einer handsignierten "Stomping Harmonists", nachdem sie "Erheb nochmal Dein Glas" gehört hatte! Anschließend spielten noch MAD MONSTER SOUND mit gewohnt gutem Set und Stimmungsmache.
Alles in allem ein friedlich gelungener Abend mit familiärem Charakter, trotz etwas merkwürdigem Publikum. Auf das nächste Mal!
Matze
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| Sams 30. Geburtstag in der Hamburger „Sonderbar“, 18. Mai 2001
In fröhlicher Laune rollten wir gen Norden um das erste „Stomper“ Konzert mit neuem Sänger und neuem zweiten Gitarristen zu bestaunen, doch schon nach 50 Km verging uns erstmals die gute Laune, denn wir steckten in einem 18 Km Stau vor Hildesheim. Aber auch diese 2 Stunden gingen vorbei und wir trudelten langsam (nach 5 Std.) alle nacheinander vor der Sonderbar in Hamburg ein. Hier also war der Ort, an dem Sam seinen 30. Geburtstag nachfeiern wollte und zwei Bands mit „Stomper 98“ aus Göttingen und „Soulboys“ aus Hamburg spielen sollten.
Nach einer herzlichen Begrüßung und einigen Bieren stieg die Anspannung der beiden neuen Bandmitglieder ersichtlich. Aber was war auch anderes zu erwarten, nach Niko und Michel traten Guido und Flacke schließlich die Nachfolge von zwei guten Musikern an, die der Band durch ihre Leistungen und das gute Zusammenspiel mit den vier weiteren Mitgliedern zu ihrem heutigen Erfolg mitverholfen haben. Der „Leistungsdruck“ und die Angst etwas, was bei den Proben immer geklappt hatte, bei dem ersten Auftritt zu versauen, war schon enorm. Aber auch für die vier „alten“ Bandmitglieder war es ein aufregender Abend, denn sie standen nicht mehr mit dem alt eingespielten Team auf der Bühne, was eventuell auftretende Fehler des Einzelnen routiniert überspielen konnte, sondern sie waren ebenfalls vor eine völlig neue Situation gestellt.
Nach anfänglichen Problemen mit der Gesangsanlage, die allerdings nach dem zweiten Lied wieder behoben wurden, herrschte während des Auftrittes von „Stomper“ eine klasse Stimmung in der kleinen Bar und Guido und Flacke hatten einen super Einstand vor dem Hamburger Publikum. Neben vielen alten Stücken wie z.B. „Skins are back“, der „Ochsensong“ und „Stadiongeflüster“ spielten die Jungs auch drei neue Kracher, die den „Saal“ zum toben brachten. Leider sind die Songs „Erheb noch mal Dein Glas“, „Miststück“ und „Arroganz“ noch nicht auf Vinyl erschienen, aber das ist mit Sicherheit nur eine Frage der Zeit.
Nach dem eindrucksvollen Auftritt eines Alleinunterhalters, dessen Namen ich mir leider nicht gemerkt habe, kamen nun die Hamburger Jungs „Soul Boys“ zum Zuge. Auch sie legten eine nette gelungene Show hin und begeisterten das geladene Publikum.
Nachdem die Konzerte zu Ende waren, ging das Feiern erst richtig los, wir zogen von der Sonderbar über andere Kneipen bis ins Jolly Roger und feierten feucht fröhlich bis in die frühen Morgenstunden auf diesen gelungenen Abend. Ich freu mich schon auf den nächsten Gig, wir sehen uns, Cheers & Oi!
Katrin
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